Traumfänger

 

 
 

Das Handwerk der nordamerikanischen Indianer ist eine wunderbare Inspirationsquelle. Naturmaterialien zu verwenden, erweist sich als dankbare Arbeit. Misserfolge sind fast ausgeschlossen und die Variationsmöglichkeiten unendlich.

 

 
 

 

 
 

Der „klassische“ Traumfänger besteht aus einem hölzernen, kreisrunden Reifen aus Weide, in den ein Geflecht eingearbeitet ist, bestehend aus einem Garn oder einem Sehnenfaden. Leder, Perlen, Federn, Pferdehaar und einige andere Materialien verzieren das Ganze. Legenden zufolge wurde dieses Geflecht anfangs als Spinnennetz bezeichnet

Nach den Chippewa-Indianern hängt man einen Traumfänger über den Schlafplatz eines Kindes, um es vor Albträumen zu beschützen. Die bösen Träume bleiben im Netz hängen und die guten erreichen das Kind durch das Loch. Die Albträume werden vernichtet, wenn die ersten Sonnenstrahlen am Morgen auf das Netz treffen.
 

 
 
Traumfängerherstellung

 

 
   
 

 

 

Als Grundmaterial verwenden wir einen Metallring. Diesen umwickeln wir mit der rauen Seite des Leders, welches wir vorgängig in einen langen Streifen zuschneiden. 

Für das Netz verwenden wir Elchsehne oder Garn, welches ich in vielen Farben zur Verfügung stellen kann. In das Netz können wir gelochte Steine aller Art oder auch Perlen einflechten.

 Wenn wir die Holzperlen ausgesucht haben, ziehen wir sie auf lange Lederstreifen auf. In den Löchern, welche zwischen der Perle und dem Steifen entstehen, befestigen wir die Federn.

 Unserer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es können auch kleine Lederbeutelchen mit Wünschen, Steinen oder Kräutern am Traumfänger befestigt werden.

 

 
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